Mitglied des Leitungskollegiums
Gerhard Beilharz,
geboren 1953 in Baiersbronn/Schwarzwald. Studien in Musikwissenschaft, Völkerkunde und Psychologie; Studium an der Freien Musik Schule, Wanderstudium für Kunst - Pädagogik - Therapie, mit Studienorten in Deutschland, Schweiz, Holland und Schweden. 1979 - 1990 Musiklehrer und Musiktherapeut am Michaelshof Hepsisau, 1990 bis 2001 Musiklehrer an der Freien Waldorfschule Filstal, Göppingen. Seither freiberufliche Tätigkeit als Musiker und Autor. 2004 Gründung der edition zwischentöne.
Lehrtätigkeit am Rudolf-Steiner-Seminar für Heilpädagogik, Bad Boll (seit 1981), an der Freien Musik Schule (seit 1987), am Seminar für Waldorfpädagogik in der Ukraine (seit 2000). Internationale Kurstätigkeit.
Arbeitsschwerpunkte: Leier, Choroi-Instrumente, musikpädagogische und -anthropologische Fragen, Entwicklung der musikalischen Arbeit in der anthroposophischen Heilpädagogik.
Veröffentlichungen (Auswahl): Musik in Pädagogik und Therapie (Hg. 2004); Ein Weg zur Leier (2004); Übwege mit pentatonischen Choroiflöten (zusammen mit C. Kumpf, 2005). Kinderharfe spielen (zusammen mit Mechthild Laier, 2009). Beiträge in Sammelwerken und Fachzeitschriften, Herausgabe von Notensammlungen.
Christian Giersch,
geboren 1951 in Thüringen, lebt in Stuttgart; 1971-77 Studium Kirchenmusik und Komposition in Stuttgart; 1978 Begegnung mit Julius Knierim, Beginn des bis heute andauernden Leierstudiums.
Seit 1980 musikalische Tätigkeit im Kultus der Christengemeinschaft; seit 1982 Lehrer an der Michael Bauer Schule, Stuttgart; seit 1984 Dozent an der Freien Hochschule Stuttgart (Waldorflehrer-Seminar); seit 2006 Mitarbeit an der Freien Musik Schule.
Arbeitsschwerpunkte: künstlerisches Leierspiel und Konzerte, solistisch und in verschiedenen Formationen, u.a. mit Monika Mayr-Häcker (Stimme) und mit Dagmar Fischer (Gesang und Metall-Instrumente); Improvisation; Interaktive Konzerte ("Klangwerkstatt"); Menschenkunde des Musikunterrichts.
Veröffentlichungen: „Von der Kunst des Unterrichtens“ und „Musikunterricht im Förderklassenzug einer Waldorfschule“ (beide in: Musik und Pädagogik und Therapie, hrsg. von G. Beilharz, Stuttgart 2004);
Zahlreiche Kompositionen, vor allem für Leier und für den pädagogischen Bereich, z.B. „Das gar nicht fertige Liederbuch“ (Selbstverlag)
Michael Hartenberg,
Geboren 1960 in Wien, studierte an der Wiener Musikhochschule Orchesterdirigieren und Chorleitung, außerdem am Salzburger Mozarteum "Historische Aufführungspraxis" bei Nikolaus Harnoncourt. Nach einer Zeit als Opernkapellmeister gründete er 1986 mit einigen Musikerkollegen das "Musikseminar Hamburg", eine private Musikakademie mit völlig neuen Studienformen. Von 1986 bis 2006 war er Mitglied im Leitungsteam und unterrichtete als Dozent für Chorleitung und Musikgeschichte. Er gibt zahlreiche Konzerte als Dirigent, Pianist und Cembalist in ganz Europa und Amerika. Seit etwa 20 Jahren gibt er darüberhinaus zahlreiche Fortbildungskurse zu den Themen Dirigieren und Musikgeschichte (AMJ, Musikhochschulen, Lehrertagungen, etc.). Seit Anfang 2008 lebt er in Freiburg. Er leitete bis 2009 den Deutsch-Französischen Chor Freiburg und betreibt die Chorakademie Freiburg. Ein besonderes Projekt ist die Entwicklung des Programms: "Dirigieren für Unternehmer", in dem die Erfahrungen des Dirigenten für Führungskräfte in Unternehmen fruchtbar gemacht werden sollen. In Zusammenarbeit mit qualifizierten Unternehmensberatern (u.a. "Boston Business School" St.Gallen) veranstaltet er Workshops mit Chor oder Orchester zu diesem Thema.
Christoph Heidsiek,
geb. 1961 in Wattenscheid. Während der Schulzeit Unterricht in Klavier, Querflöte und Orgelspiel, Gitarre autodidaktisch. Ausbildung zum nebenberuflichen Kirchenmusiker (C-Examen).
1982-1986 Ausbildung zum sozialtherapeutischen Werkstattleiter und Musikinstrumentenbauer in Choroi-Werkstätten (Scorlewald, Niederlande). Weiterbildung zum Heilerziehungspfleger. Aufbau und Leitung einer sozialtherapeutischen Choroi-Werkstatt für neuentwickelte Schlaginstrumente. Entwicklungstätigkeit im Instrumentenbau.
Ab 1991 Umschulung zum Musiktherapeuten. Intensives Studium der Choroi-Soloflöte, Leierspiel, Cembalo- und Clavichordspiel. 1994 bis 1998 Musiklehrer und Musiktherapeut im Christopherusheim Laufenmühle, Welzheim. Seit 1998 Musiklehrer an der Tobias-Schule Bremen für seelenpflegebedürftige Kinder und Jugendliche.
2002 Gründung des GanzOhr-Musikverlages und Musikinstrumentenbau.
Freiberufliche Tätigkeit als Kursleiter in mehreren Aus- und Fortbildungen.
Gelegentliche Auftritte als Interpret selbstverfasster Lieder.
Gisela Juhl,
geb. 1953 , 6 Semester Studium an der Musikhochschule Hamburg ( Blockflöte, Pädagogik); einjähriges Praktikum in Camphill/ Schottland; grundständige Ausbildung zur Waldorflehrerin mit Schwerpunkt Musik am Institut für Waldorfpädagogik Witten-Annen.
In der Ausbildung wichtige Begegnungen mit der Improvisationsarbeit von Pär Ahlbom, den Choroi-Instrumenten, der Arbeit von Manfred Bleffert. Durch Jürgen Schriefer Einführung in die Schule der Stimmenthüllung, Gesangsunterricht bei Christa Waltjen (Bochum) und seit 1987 bei Marianne Prato (Bern). Mitarbeit in dem von Arpad Schermann und Marianne Prato geleiteten Incanto-Chor, der jährlich größere Chorkonzerte in der Schweiz, den Niederlanden und Frankreich gibt.
Seit 1983 an der Christopherusschule Bochum in einem für Musik sehr aufgeschlossenen Kollegium, zunächst vier Jahre lang als Klassenlehrerin, dann als Musiklehrerin und Musiktherapeutin tätig.
Mitglied des Leitungskollegiums
Christiane Kumpf,
geboren 1957 in Stuttgart. Ausbildung zur Heilpädagogin am Michaelshof Hepsisau und am Rudolf Steiner Seminar für Heilpädagogik Eckwälden. Danach Studium innerhalb der Freien Musik Schule, Wanderstudium für Kunst - Pädagogik - Therapie, mit Studienorten in Deutschland, Schweiz, Holland und Schweden. Intensive Arbeitsbegegnungen insbesondere mit Julius Knierim (Leier, Musik als gestaltende Kraft in der heilpädagogischen Heimgemeinschaft), Pär Ahlbom (vokale und instrumentale Improvisation, sozial-musikalische Übungen), Manfred Bleffert (Fortbildung mit den von ihm entwickelten Metall-Klanginstrumenten).
Seit 1985 tätig im Michael Therapeutikum in Heidelberg, einer Einrichtung für Kunst - Bildung - Therapie. Musikalische und musiktherapeutische Arbeit mit Kindern und Erwachsenen insbesondere mit Leier, Choroi-Flöten und Metall-Klanginstrumenten von Manfred Bleffert. Lehrtätigkeit in verschiedensten Ausbildungsgängen, u.a. in der Freien Hochschule für anthroposophische Pädagogik in Mannheim (seit 1986) und in der Freien Musik Schule (seit 1994).
Arbeitsschwerpunkte: Innere Bildungsarbeit durch Musik, musikalische Wahrnehmungsübungen, Klang und Bewegung, Improvisation als sozial-musikalisches Übfeld.
Veröffentlichungen: Übwege mit pentatonischen Choroiflöten (zusammen mit G. Beilharz, 2005).
Frauke Lettnin,
geboren 1968 in Hamburg. Nach Besuch von Waldorfkindergarten und Waldorfschule Auslandsaufenthalt in Süd- Afrika, Arbeit mit Kindern im Alter von 1/2 Jahr bis zum Schuleintritt. Ausbildung zur Waldorferzieherin am Waldorfkindergartenseminar Stuttgart. Arbeit im Waldorfkindergarten Nürtingen und Begegnung mit dem "besonderen" Kind. Hausmitarbeiterin in der Lebensgemeinschaft Bingenheim und Klassenhelferin, danach Ausbildung zur Heilpädagogin am Rudolf Steiner Institut Kassel. Seitdem Arbeit im Waldorfkindergarten Gänsweide in Mannheim. Aufbau einer integrativen Kindergartengruppe.
Besonderes Anliegen: den Tageslauf im Kindergarten als Gesamtklang einer Gemeinschaft zum Klingen zu bringen, in der der Einzelne atmen kann.
Monika Mayr-Häcker
wurde 1960 in Kempten im Allgäu geboren.
Nach der Schulzeit, während der sie sich zu einer leidenschaftlichen Chorsängerin entwickelte,begann sie ein Querflötenstudium an der Alanushochschule in Alfter bei Bonn, das sie mit Diplom abschloss. In dieser Zeit begegnete sie Erdmuthe Wünsch, die ihre erste Gesangslehrerin wurde und sie mit dem Impuls der Schule der Stimmenthüllung aufs Engste verband. Es folgten 10 intensive Studienjahre im Ruhrgebiet bei Christa Waltjen und Jürgen Schriefer und schließlich bei Prof. Hilde Wesselmann. In München setzte sie ihre Gesangsstudien bei Ingrid Bettag fort, bei der sie sich bis heute immer wieder Rat in sängerischen Fragen holt.
Monika Mayr-Häcker sang Solopartien in zahlreichen Oratorien, wirkte in Uraufführungen mit und trat in Liederabenden mit Klavier-oder Leierbegleitung auf, welche sie durch viele Länder Europas führten.
Neben diesen sängerischen Aufgaben ist sie Mutter von 2 Kindern und Gesangspädagogin an der freien Hochschule für Waldorfpädagogik in Stuttgart, an der Michael Bauer Schule und an verschiedenen Seminaren und Fortbildungsstätten.
Cornelia Wiemers (ehem. Nickel),
geboren 1968, Ausbildung zur Heilpädagogin auf anthroposophischer Grundlage. Langjährige praktische Erfahrung in verschiedenen Bereichen der Heilpädagogik und Pädagogik: Kindergarten, Schule, Heim. Musik-Wanderstudium im Rahmen der „Freien Musik Schule. Kunst-Pädagogik-Therapie“. Tätigkeit als Musiklehrerin und -therapeutin im heilpädagogischen Heimbereich und Seminarunterricht. Rhythmikzusatzausbildung am "Rhythmikon" in München.
Von 2000 bis 2009 freie Praxis im Raum Stuttgart als Musikerin, Musiktherapeutin und Rhythmiklehrerin: Mitarbeit am Waldorfkindergartenseminar Stuttgart; überregionale Kurstätigkeit; musiktherapeutische Arbeit in der Heilpädagogik und im Kindergarten.
Seit Sommer 2009 Musiktherapeutin in der sozialtherapeutischen Einrichtung „scorlewald“ in Nord-Holland.
Arbeitsschwerpunkte: Rhythmik; Improvisation; Zusammenhang von Musik und Bewegung; Musiktherapie; Arbeit mit der Leier
Hans Niessen,
geboren 1948, arbeitete kurze Zeit als Lehrer, studierte danach Musik in der gerade neu gegründeten Alanus Hochschule in Alfter, u.a. bei Christoph Peter, Wolfgang Wünsch, Heiner Ruland, Eric Deckert und H. J. Schellenberger (Oboe). Besonders impulsiert, auch für die spätere pädagogische Tätigkeit, wurde er durch Jürgen Schriefer und die Schule der Stimmenthüllung (V. Werbeck-Svärdström), durch Pär Ahlbom (Improvisation und Choroi-Instrumente) und später durch Manfred Bleffert. Seit 1977 unterrichtet er an der Freien Waldorfschule Wangen im Allgäu, zunächst auch als Klassenlehrer, dann als Musiklehrer in der Mittel- und Oberstufe. Das Singen wurde ihm zum bevorzugten Arbeitsmedium. Elemente der Improvisation und die Arbeit mit Rhythmen wurden unverzichtbare Bestandteile des Unterrichts.
Mitglied des Leitungskollegiums
Simon Pepper,
geboren 1948 in Reading, England. Studium der Physik, Mathematik und Astronomie. Heilpädagogische Ausbildung am Camphill-Seminar Bodensee. Mitarbeit in der Freien Musik Schule seit 1980. Musiklehrer in der Camphill-Schulgemeinschaft Brachenreuthe und Dozent im Camphill Seminar am Bodensee.
Arbeitsschwerpunkte: Heilpädagogischer Musikunterricht, menschenkundliche Grundlagen des Musikunterrichts, Leier, musikalische Gestaltung im Gemeinschaftsleben.
Susann Temperli,
geboren 1952 in Zürich. Mitaufbau des Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchesters. Lehrerausbildung und Unterrichtstätigkeit in der Primarschule. Studium in der Freien Musik Schule (Wanderstudium für Kunst - Pädagogik - Therapie), danach Mitarbeit am Michaelshof Hepsisau als Musikerin.
1979 Mitbegründung der Lebensgemeinschaft St. Luc (Sécteur Thérapeutique Spécialisé) innerhalb der Association La Branche, Savigny, Vaud, Schweiz. Seither dort tätig, insbesondere als Musikerin. Gleichzeitig während mehreren Jahren Musikunterricht an der Rudolf Steiner Schule in Bern (Ittigen), am Kindergartenseminar in Bern und an der höheren Fachschule für Sozialarbeit in Epalinges, Vaud.
Arbeitsschwerpunkte: Pflege des Musikalischen im Alltag einer Lebensgemeinschaft mit Seelenpflege-bedürftigen Erwachsenen; Musik im Jahreslauf und im Kreis der christlichen Jahresfeste.
Peter Waller,
geboren 1955 in Giengen/Brenz, verheiratet, Vater von zwei Kindern. Aufgewachsen in dem kleinen Dorf Hermaringen, mitten in einer fröhlichen Kinderschar und einer anregenden Natur. Studium (Musik, Religionslehre, Sport und Pädagogische Psychologie) an der Pädagogischen Hochschule in Esslingen. Ausbildung zum Klassen- und Musiklehrer (bei Christoph Peter, Peter-Michael Riehm und Julius Knierim) am Seminar für Waldorfpädagogik in Stuttgart.
Seit 1983 tätig als Lehrer für Musik, Spielturnen und Religion an der Rudolf Steiner Schule Nürtingen. Ständige Weiterbildung bei Werner Kuhfuss (Schule für gemeinsames Bewegen im Spiel), Manfred Bleffert (Metallklanginstrumente), Pär Ahlbom (Sinnesschulung, Improvisation, "intuitive Pädagogik") und anderen. Heilpädagogische Zusatzausbildung und Ausbildung zum Förderlehrer. Intensive Auseinandersetzung mit der Bedeutung des Spiels für die kindliche Entwicklung, mit seiner Wirkung auf Erwachsene und Gemeinschaften. Überregional tätig als Kursleiter für Musik, Spiel und Bewegung.