Wir über uns

Die Wiege der Freien Musik Schule stand im Michaelshof Hepsisau, wo sich 1970 Musiker aus verschiedenen Ländern Europas zu einer gemeinsamen Ausbildung zusammenschlossen. Die meisten von ihnen waren in Waldorfschulen oder innerhalb der anthroposophischen Heilpädagogik tätig. Ein Wanderstudium wurde konzipiert, bei dem die Studenten - nach alter Handwerksgesellenart - von Lehrer zu Lehrer reisten. Inzwischen wird die Schule von einer jüngeren Generation von Lehrern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz weitergeführt. Die Formen haben sich gewandelt: Berufsbegleitende Kurse stehen heute im Zentrum der Arbeit. Das zentrale Anliegen ist geblieben: Menschen, die mit anderen musikalisch arbeiten oder als Erzieher, Lehrer, Heilpädagogen, Therapeuten ihre Arbeit musikalisieren wollen, zu schöpferischen, eigenständigen Antworten auf die Herausforderungen ihres jeweiligen Tätigkeitsfeldes zu befähigen. Daraus ergeben sich Übwege, die bei einer musikalischen Selbsterfahrung als Hörender, Singender, sich Bewegender, Spielender, Improvisierender ansetzen. So werden musikalische Elemente und Vorgänge in ihrer Tiefenschicht erschlossen, um eine je nach Berufsfeld verwandlungsfähige Grundlage für die schöpferische Gestaltung musikalischer Prozesse zu bilden. Zu den Arbeitsmitteln gehören vor allem neu entwickelte Instrumente (Leier, Choroi-Instrumente, Klanginstrumente von Manfred Bleffert u.a.), zu den Methoden improvisatorische Ansätze, Musik und Bewegung sowie sozial-musikalische Übungen.

Zur Zeit gibt es folgende Angebote:

  • Dreijährige berufsbegleitende Weiterbildung "Musik in der Heilpädagogik"
  • Berufsbegleitendes Kursjahr "Grundlagen schöpferischen Musizierens"
  • Einzelkurse (vor allem zu musikpädagogischen Themen und zur Arbeit mit neu entwickelten Instrumenten)
  • Individuelle Studienaufenthalte und Hospitationen
  • In House-Angebote